Sprechen Sie die Sprache der Millennials

Die als Millennials bekannten E-Mobil-Pioniere stehen in der Blütezeit ihrer Karriere und genießen hohe Einkommen. Sie verbringen fünf Stunden pro Tag an ihrem Smartphone und stehen in direktem Kontakt mit ihren Lieblingsmarken.

Aber sie zu erreichen ist schwieriger denn je zuvor. Abgesehen vom Konkurrenzkampf stehen Marken Folgendem gegenüber, was das Erreichen der Millennials betrifft:

  • 50 % meiden Werbung auf Websites; 47 % meiden Werbung auf Mobiltelefonen1
  • 38 % von Internet-Nutzern haben Werbeblocker aktiviert1
  • Die durchschnittliche Klickrate für eine Display-Anzeige im Internet ist 0,35 %1

In den U.S.A. stellen Millennials 95 Millionen Menschen im Alter zwischen 24 und 38 Jahren dar. Sie setzen auf „mobile-first“, sind recherche-orientiert und zunehmend ungeduldig. Ihre Ausgaben belaufen sich auf $200 Milliarden pro Jahr.2 97 % von ihnen besitzen Smartphones, die sie 88 Mal pro Tag benutzen.3

Schnelle Informationen, Support rund um die Uhr und On-demand-Medien sind Dinge, die von Millennial-Verbrauchern erwartet und nicht als die Ausnahme angesehen werden. Der Beweis liegt in ihren Suchgewohnheiten. Laut Google hat die Anzahl der mobilen Suchen nach „open“ + „now“ + „near me“ in den letzten zwei Jahren allein um mehr als 200 % zugenommen.4

Zusätzliche Daten von Google zeigen Folgendes an:

  • 51 % von Smartphone-Benutzern haben Käufe bei einem anderen Händler oder einer anderen Marke als der beabsichtigten getätigt, weil das Informationsangebot dort zweckmäßiger war.5
  • 73 % der Konsumenten geben an, dass der regelmäßige Erhalt von zweckmäßigen Informationen von einem Werbetreibenden bei der Wahl einer Marke das wichtigste Attribut ist.5
  • 69 % der Online-Konsumenten sind sich einig, dass die Qualität, der Zeitpunkt und die Relevanz der Botschaft eines Unternehmens die Wahrnehmung von Marken beeinflussen.5

Natürlich dürfen Marken, die auf das impulsive „Ich brauche es jetzt“-Verhalten der Millennials eingehen können, sich auf Gewinne freuen.

Wie wird das also mit Anzeigen gemacht?

Ihr Kampagnenführer

Susannah Keller, Executive Vice President Global Account Director bei BBDO, warnt:

„Es ist jetzt noch wichtiger, dass Medien, kreative Arbeit und Marken zu Beginn des Prozesses zusammenwirken, weil Leute sich aus ganz spezifischen Gründen für Apps entschließen. Wir müssen auch sicherstellen, dass der Inhalt, den wir bereitstellen, sich auf den Inhalt der App bezieht, dass er unterhaltsam ist, dass er Mehrwert auf Konsumentenerfahrung liefert“.

Hier sind drei Dinge, an die Sie denken sollten, wenn Sie Ihre nächste Werbekampagne planen.

  1. Kontrollbefugnisse. 74 % von Verbrauchern sind mehr aufnahmebereit gegenüber Werbeanzeigen, die bereichernd sind oder es ihnen ermöglichen, ihre Erlebniselemente selbst zu steuern. Zum Beispiel mögen Verbraucher Werbeanzeigen, die es ihnen ermöglichen, Punkte zu verdienen, exklusiven Inhalt freizuschalten oder die eine gewisse Zeit lang ein werbefreies Erlebnis zur Verfügung stellen.3
  2. Werben Sie im bekannten Umfeld. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Werbeanzeigen hinsichtlich „Look-and-Feel“ zu dem neben ihnen erscheinenden Inhalt passen. Zum Beispiel haben 51 % der Menschen nichts dagegen, wenn Podcast-Anzeigen vom Moderator vorgelesen werden.3 Oder denken Sie an das letzte Mal, als Sie zuhörten, wie ein Radiomoderator im Radio eine Anzeige vorlas. Fanden Sie es weniger aufdringlich?
    Verwandter Artikel: Wie man Markensicherheit und gewagten kreativen Inhalt kombinieren kann
  3. Seien Sie relevant.58 % der Bevölkerung hat nichts gegen Anzeigen, solange die Anzeige ein gesponserter Beitrag von jemandem, dem sie folgen, ist.3 Beiträge von Einflussnehmern haben hierbei einen Vorteil.

Persönliche Gestaltung ist auch wichtig. 55 % sind mit Anzeigen einverstanden, die spezifisch auf ihre Such- oder Kaufhistorie angepasst sind, und 62 % der Millennials geben an, dass eine Marke, die auf sozialen Netzwerken mit ihnen interagiert, eher ihre Kundentreue gewinnt.2

Zeigen Sie sich als eine Marke, die gewinnt

Wenn Ihnen dies gelingt, finden Sie sicher bald engagierte Kunden, die Ihre Anzeigen willkommen heißen, sich auf Ihren sozialen Kanälen registrieren, Ihre Apps herunterladen, und sich damit einverstanden erklären, von Ihnen E-mails zu erhalten.

Bei Hearts & Science investieren wir stark in neue Forschung, Methodologien und Bewertungen, um unseren Kunden zu helfen, ihre Markenstory in einer vorrangig mobilen Welt an die Öffentlichkeit zu bringen. Wir nennen dies Kräfte des Wandels. Lesen Sie hier Weiteres über unsere Forschungen und Erkenntnisse.

Footnotes

  1. Forrester.  The End of Advertising As We Know It. [Das Ende der Werbung, wie wir sie kennen.]  2. Mai 2017
  2. Forbes. https://www.forbes.com/sites/julesschroeder/2017/10/31/how-to-tap-into-the-millennial-200-billion-buying-power-with-social-media/#5c6c0ee61161
  3. Kräfte des Wandels. https://www.hearts-science.com/force/net-persuasion/
  4. Mit Google denken. https://www.thinkwithgoogle.com/consumer-insights/purchase-journey-assistance
  5. Mit Google denken. https://www.thinkwithgoogle.com/data/eroding-brand-loyalty-information-2015/