Was ist Netto-Aufmerksamkeit?

Dies ist die Summe der Aufmerksamkeit, die ein Mensch zur Verfügung stellt. In unserer Forces of change- Forschung haben wir eine umfangreiche Studie aufgesetzt, die mobiles Verhalten und die Art, wie Leute Apps benutzen, analysiert hat. Dabei konnten wir follgendes festhalten:

Menschen benutzen täglich 5 Stunden lang alle möglichen mobilen Apps, welche sie 88 Mal pro Tag in ihren Alltag integrieren.

Was tun Verbraucher mit ihren Smartphones?

Kurz gesagt: Es dreht sich alles um soziale Medien. 105 unser täglichen Interaktionen finden auf sozialen Medien statt. Google hat hinsichtlich diesen Konsums ähnliche Feststellungen gemacht. In den U.S.A. zum Beispiel befassen sich 59% der Smartphone-Benutzern mit sozialen Netzwerken, 45% schauen sich Videos an, 35% machen Einkäufe und 17% spielen Online-Spiele.1

Noch überraschender ist die physiologische Intensität, mit der sie es machten. Die biometrische Intensität dwurde 2 x höher als die der Fernsehzuschauer gemessen. Höchste Zeit Ihre Konsumenten via Smartphone zu erreichen.

So viele Apps. So viel Trara.

Im Jahr 2017 wurden mehr als 175 Milliarden mobile Apps heruntergeladen. Bei so viel angeboteten Apps—wie können Brands da noch rausstechen, um einen Teil dieser Netto-Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen?

Erstens müssen Brands in Apps, die auf ihr Publikum abgestimmt sind, einen In-App-Werbebestand finden und Brandserlebnisse innerhalb der App integrieren. Wird dies stilvoll umgesetzt, so wird sich Ihre Makenstärke vervielfachen. Hingegen kann eine aufdringlichen Umsetzung einen negativen Eindruck erwecken, der negative Folgen mit sich ziehen kann.

Daten aus der oben erwähnten neurologischen Untersuchung zeigen zum Beispiel das Full-Screen- Werbung als aufdringlicher, invasiver und störender empfunden wurden, als In-Feed-Werbung.

Kräfte-des-Wandels-Statistiken von Net Attention

Unmittelbar nach dem Ansehen einer Full-Screen-Werbung war der Gesichtsausdruck des Betrachters besonders negativ ausgeprägt, wohingegen der Gesichtsausdruck bei In-Feed-Werbung verhältnismäßig neutral geblieben ist.

Die Universallösung für positive In-App-Brandserfahrungen beläuft sich auf drei Faktoren: Relevanz, Platzierung im bekannten Umfeld und Benutzerkontrolle.

„Ichempfehle meinen Kunden, dass sie etwas mehr auf das Format achten sollten. Fragen Sie sich … Ist die App anwendungsbereit? Gibt es einen Plan für die mobile Bereitstellung des Inhalts? Hat Ihre Medienagentur, oder Ihre Kreativagentur, das Gespür für das geeignete Format? Denn darauf kommt es wirklich an.“
–Scott Hagedorn  

Was bedeutet es “formatbewusst” zu sein?

Format-Bewusstsein bezieht sich auf das Verstehen des Inhalts und das Ausrichten Ihrer Brandsstory, damit der Anwender—nicht die Marke—im Vordergrund steht. Wenn Marketing-Agenturen bei der Kreation dieser Inhalte mitwirken, kann dies den Brandserfolg eherblich zu Gute kommen.

Wir konnten drei Aspekte einer mobilen Werbung festmachen, die zu einem positiven Konsumentenverhalten führen können:

  1. Konsumenten sollten Kontrolle über ihre Erfahrung haben.
  2. Das Aussehen der Werbung, und der Eindruck, den sie macht, sollten dem Inhalt entsprechen.
  3. Werbung sollte an die Interessen der Konsumenten relatiert sein

Wenn diese drei Aspekte berücksichtigt werden, können mit Hilfe des Smartphones Verbindungen und Dialoge mit Konsumenten geschaffen weren, die in heutiger Zeit den Mehrwert liefern.

Um mehr darüber zu erfahren, wie Sie über das Smartphone die Netto-Aufmerksamkeit Ihrer Konsumenten gewinnen können, schauen Sie sich bitte unseren Artikel “ Forces of change-”an.

 

Footnotes

  1. Konsumentenbarometer. https://www.consumerbarometer.com/en/graph-builder/?question=M7b1&filter=country:united_states