Das Leben in einer multidimensionalen Welt

90% aller Medieninteraktionen sind bildschirmbasiert und die Konsumenten balancieren ihre Zeit zwischen Smartphones, Tablets, PCs und Fernsehern aus – oft gleichzeitig – um ihre Ziele zu erreichen.1

Der Kontext bestimmt die Geräteauswahl, da die Verbraucher den ganzen Tag über nahtlos zwischen den Geräten hin und her wechseln. Das Verständnis und die Verfolgung dieses Multi-Screen-Verhaltens ist für Brands unerlässlich. Dadurch sind die Kunden über Marketingkanäle erreichbar, wenn es darauf ankommt.

Wir nutzen Technologie, um unsere Ziele zu erreichen

Computer unterstützen unsere Produktivität und 24% unserer täglichen Interaktionen finden auf einem Desktop-Gerät statt. Mit Smartphones verbringen wir 38% der Zeit, denn sie halten uns in Verbindung. Tablets sorgen für Entertainment (9%). Nur 10% der Interaktionen mit Medien sind nicht-bildschirmorientiert wie zum Beispiel Radio und Print.1

Wenn es um Multiscreening geht, gibt es zwei Varianten: sequentielle und gleichzeitige Nutzung. Sequenzielle Nutzung ist, wenn ein Verbraucher von einem Gerät zum anderen wechselt, um eine Aufgabe zu erfüllen, ohne die Geräte zeitgleich zu verwenden. Während bei der gleichzeitigen Nutzung die gleichzeitige Verwendung von mehr als einem Gerät gemeint ist. Die meiste sequentielle Nutzung ist beim Fernsehen wiederzufinden. Häufig wird beim fernsehschauen nebenbei noch das Smartphone verwendet.

Die Prävalenz der sequentiellen Nutzung macht es unerlässlich, dass Brands es den Kunden ermöglichen, ihren Fortschritt zu speichern, zu interagieren und Erfahrungen zwischen den Geräten auszutauschen. Hier sind einige Möglichkeiten, wie Verbraucher Technologien kanalübergreifend nutzen können:

  • Gespeicherte Einkaufswagen, eingeloggte Erlebnisse oder die Möglichkeit, Informationen per E-Mail an sich selbst zu senden. Diese Punkte können dazu beitragen, dass die Verbraucher unabhängig vom verwendeten Gerät, aktiv bleiben.
  • Bei gleichzeitiger Nutzung können Inhalte, die auf einem Gerät betrachtet werden, ein bestimmtes Verhalten auf dem anderen auslösen. Das bedeutet, dass Brands ihre Conversions und Call-to-Actions nicht auf das Gerät beschränken sollten, auf dem der erste Kontakt hergestellt wurde.
  • In den meisten Fällen wird während des Fernsehens auch ein anderer Bildschirm benutzt. Dies bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Botschaft zu vermitteln und zum Handeln anzuregen. Die TV-Strategie einer Marke sollte eng mit den Marketingstrategien für digitale Geräte verknüpft sein.

Verbraucher über verschiedenen Medienkanäle hinweg tracken

Wie können Sie angesichts der Tatsache, dass Konsumenten eine Vielzahl von Geräten gleichzeitig oder sequentiell benutzen, das perfekte Erlebnis schaffen, das es Ihnen ermöglicht, der richtigen Person zur richtigen Zeit die richtigen Informationen vorzulegen?

  1. Besprechen Sie in Ihren Team, wie sie Ihre Unternehmensstrategie umdenken können. Denken Sie dabei zuerst an Ihre Kunden, nicht an Werbekanäle. Bei Hearts & Science bezeichnen wir unseren Ansatz als einzigartig. Dieser mentale Wandel in der Zuweisung von Marketing-Ressourcen stellt sicher, dass Ihre Kunden bei den einzelnen Touchpoints der Customer Journey nicht im Stich gelassen werden. Niemand möchte nach erfolgreichem Abschluss einer Transaktion eine Anzeige über abgebrochene Einkaufsvorgänge sehen.
  2. Setzen Sie sich messbare Ziele über die gesamte Customer Journey – vom Augenblick des Erstkontaktes an bis hin zum Kauf. Seien Sie sich der wesentlichen Kriterien bewusst und implementieren Sie eine zentrale Datenbank (Kundendatenplattform), um diese Informationen zu speichern. Wir von Hearts & Science nutzen Omni, um Kundenaktivitäten und Verhaltensweisen zu tracken. So können wir eine Massenpersonalisierung in großem Maßstab ermöglichen.
  3. Um die Verbraucher zu verstehen und eine optimale Lösung zu finden, seien Sie selbst der Kunde. Sehen Sie die Interaktion mit Ihrem Produkt und Ihrer Marke aus der Sicht des Konsumenten. Das Customer-Journey-Mapping und die Attributionsberichterstattung können dabei von großem Nutzen sein.
  4. Beginnen Sie klein, aber denken Sie groß. Fangen Sie an, die Customer Journey eines bestimmten Produkts zu tracken. Stellen Sie das End-to-End-Modell in kleinem Rahmen unter Beweis und erweitern Sie es von dort aus.
  5. Erproben und weiterentwickeln. Das Gute am Omni-Channel-Tracking ist, dass es in Echtzeit messbar ist. Die kontinuierliche Optimierung, die auf wandelndem Konsumentenverhalten basiert, ist zur Präzisierung von Kampagnen, Inhaltsplatzierungen und Verbesserungen des Kundenerlebnisses unabdingbar.

Wenn Sie bereits Cross-Channel-Marketing einsetzen, ist der Weg hin zum Omnichannel Multi-Device-Tracking nicht mehr weit. Wie der Kunde zu denken ist das, was Langzeitwert erzeugt. Das Marketing aus der Sicht des Kunden gewährleistet, dass Sie Ihre potenziellen Kunden über alle Kontaktpunkte hinweg in einen Dialog bringen, um positive Interaktionen und eine positive Kundenerfahrung zu schaffen.

Am wichtigsten ist es, dass Sie damit eine Grundlage für ein nachhaltiges Umsatzwachstum aufbauen. Um mehr darüber zu erfahren, wie Sie Kunden in einer mobilen Welt erreichen und tracken können, lesen Sie unseren Artikel in Kräfte des Wandels, Die Unerreichbaren.

Footnotes

  1. Mit Google denken. https://www.thinkwithgoogle.com/advertising-channels/mobile-marketing/the-new-multi-screen-world-study/